Berichtspflichten

Projektberichte sollen den tatsächlichen Projektverlauf und die Verwendung der Fördergelder genau abbilden. Sie werden ausschließlich elektronisch eingereicht. Die Europäische Kommission entscheidet anhand der Berichte über die weitere Finanzierung.

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Zuwendungsempfangende sind in Horizont Europa nach Artikel 21 der Finanzhilfevereinbarung (Grant Agreement) verpflichtet, über den Projektverlauf und die Verwendung der Fördergelder zu berichten. In Horizont Europa wird zwischen der periodischen und der kontinuierlichen Berichterstattung unterschieden.

Kontinuierliche Berichterstattung

Von den Zuwendungsempfangenden wird nach Artikel 21.1 des Grant Agreements erwartet, dass sie regelmäßig über den Status des Projekts informieren, die sogenannte fortlaufende Berichterstattung oder Continuous Reporting. Dazu müssen zum Beispiel Projektleistungen (Deliverables) oder Meilensteine (Milestones) im sogenannten "Continuous Reporting Tool" des Funding & Tender Portals eingetragen werden.

Periodische Berichterstattung

Um Zahlungen erhalten zu können, reichen die Zuwendungsempfänger zusätzlich zur kontinuierlichen Berichterstattung regelmäßig Berichte ein. Das Datenblatt der Finanzhilfevereinbarung gibt die Berichtszeiträume vor, in denen die Berichte einzureichen sind. Sind sie fällig, müssen sie online über das Modul "Periodic Reporting" des Portal Grant Management Systems von den Projektpartnern eingestellt werden. An die Europäische Kommission übermittelt werden die Berichte dann vom Koordinator des Projekts. Die periodischen Berichte bestehen aus einem technischen Bericht, in dem über den Fortschritt bei der Umsetzung des Projekts informiert wird und einem finanziellen Bericht, in dem die angefallenen Projektkosten dargestellt werden.