Indirekte Kosten

Indirekte Kosten sind jene Aufwendungen, die Projektbegünstigten entstehen, ohne dass sie einem Projekt eindeutig zugeordnet werden können. In der Regel fallen sie im Zusammenhang mit den direkten Kosten an.

Schmuckbild

Adobe Stock / Marco2811

Bis zur finalen Verabschiedung der Regularien zu Horizont Europa ist der Inhalt dieser Seite vorläufig und kann sich gegebenenfalls noch ändern.

Definition

Indirekte Kosten sind anteilige Aufwendungen, die einem Projekt nicht direkt zugeordnet werden können, die aber in unmittelbarem Zusammenhang mit den direkten erstattungsfähigen Projektkosten entstehen. Indirekte Kosten werden auch als Overheadkosten oder Gemeinkosten bezeichnet. Beispiele für indirekte Kosten sind:

  • Raummiete;
  • Beschaffungskosten für Büroausstattung;
  • Allgemeine Betriebskosten wie Strom, Heizung, Unterhaltskosten für das Gebäude, Reinigung;
  • Kosten für Programmlizenzen, die standardmäßig genutzt werden;
  • Strukturelle Kosten und Betreuungskosten (zum Beispiel Verwaltungspersonal oder technisches Personal).

Förderfähigkeit

Nach Artikel 6.2.E der Finanzhilfevereinbarung (Grant Agreement) werden die indirekten Kosten für alle Einrichtungen durch eine Pauschale in Höhe von 25 Prozent erstattet. Die Pauschale wird auf alle direkten Kosten gezahlt. Ausgenommen von dieser Overheadpauschale sind Kosten für Unteraufträge und für Finanzhilfen zur Unterstützung Dritter. Auch auf Kostenkategorien, die bereits indirekte Kosten enthalten, wird keine 25-Prozent-Pauschale gezahlt. Darunter fallen zum Beispiel die Kosten der internen Leistungsverrechnung.